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Fotograf/in

Du bist von Kameras begeistert und machst immer und überall schöne Fotos? Dann solltest du dein Hobby zum Beruf machen! Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen rund um die Ausbildung als Fotograf/in.

Was macht ein/e Fotograf/in in der Ausbildung?

Als Fotograf/in kannst du zwischen den Schwerpunkten Porträtfotografie, Produktfotografie, Industrie- und Architekturfotografie oder Wissenschaftsfotografie wählen. Du hältst Eindrücke von Hochzeiten fest, rückst Produkte ins rechte Licht oder zeigst Gebäudeansichten aus einer bestimmten Perspektive. Bei Studioaufnahmen sorgst du für das richtige Licht oder stellst die passenden Accessoires bereit, bei Aufnahmen im Freien musst du sehr schnell reagieren, z.B. bei sportlichen Anlässen. Auch das Nachbearbeiten und Digitalisieren der Bilder gehört zu deinen Tätigkeiten.

Wie viel verdient ein/e Fotograf/in in der Ausbildung?

Im Verdienst hat die Ausbildung zum/zur Fotograf/in in den letzten Jahren große Abstriche machen müssen. Grund dafür ist die gestiegene Konkurrenz zu den Laien, die durch eine deutlich verbesserte und einfacher zu bedienende Technik der Kameras entstand. Die Aufträge für professionelle Fotostudios werden immer knapper, entsprechend wird auch beim Gehalt der Auszubildenden gespart. Aktuell liegt der Schnitt bei 300 bis 500 Euro Brutto. Die genauen Zahlen findest du weiter unten in der Grafik.

Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Fotograf/in

Es ist eine duale Ausbildung, dementsprechend wird dir die Theorie in einer Berufsschule und die Praxis in deinem Ausbildungsbetrieb gelehrt. Die Dauer beträgt dabei 3 Jahre.

Was kann man nach der Ausbildung zum/zur Fotograf/in machen? 

Dir steht eine Weiterbildung zum/zur Meister/in der Fotografie offen. Auch ein Fachstudium in Richtung Design ist möglich. Der gängigste Weg für gelernte Fotografen führt jedoch meistens in die Selbständigkeit. Hier bist du frei von festen Arbeitgebern und kannst dich selbst verwirklichen. Auch eine Umschulung zum Videograf ist denkbar.

Was verdient man nach der Ausbildung?

Der Verdienst ist ein großer Aspekt wieso viele ausgelernte Fotografen den Weg in die Selbständigkeit wagen. Durch die große Konkurrenz wird derzeit durchschnittlich nur noch bis zu 2.000 Euro Brutto in einer Festanstellung bezahlt. Das kann sich natürlich immer unterscheiden. Doch wenn du gut und in der Branche bekannt bist, dann kann diese Summe schnell zu einem Wochen-Verdienst als Selbständiger werden. Dafür hast du natürlich nicht die Sicherheiten einer Festanstellung.

 

Deine Voraussetzungen

  • Es muss ein kleiner Perfektionist in dir stecken – Oft geht ein Fotoshooting einige Stunden, um nur dieses eine perfekte Bild zu schießen.
  • Technisches Interesse – Die Entwicklung der Kameras nimmt den Fotografen immer mehr Arbeit ab, trotzdem musst du wissen, zu welchem Set, welche Einstellung perfekt passt.
  • Du machst nicht nur das Foto, du bearbeitest es auch im Anschluss. Es wird ein entscheidender Part für dich sein noch im Anschluss an ein Shooting das Beste in der Bearbeitung rauszuholen – das macht nicht jedem Spaß!

Fakten

Ausbildungsdauer

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Arbeitszeiten

Arbeitszeiten

Flexibel

Empfohlener abschluss

Empfohlener Abschluss

Mittlere Reife oder höher

Arbeitsplatz

Arbeitsplatz

Studio oder jeweiliger Ort des Auftrages

Dein Verdienst

* Löhne können je nach Region und Betrieb unterschiedlich ausfallen